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Unsere Fahrzeuge

Geschrieben von Super User.

Fahrzeuge des LZ 21 (Löschzug Opladen)

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF)

Aufgabenbereiche
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sind die vielfältigsten Fahrzeuge im deutschen Feuerwehrwesen. Sie haben sich aus den Löschgruppenfahrzeugen entwickelt, als die Feuerwehren erkannten, dass sich ihr Einsatzspektrum von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschiebt und deshalb ihre Löschgruppenfahrzeuge mit zusätzlicher Beladung zur Unfallhilfe ausrüsteten.

Bereits vor ihrer Normung waren die HLF somit die vielfältigsten Geräte der Feuerwehr, die für alle denkbaren Einsatzsituationen wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze Verwendung fanden. (wikipedia)

Weitere Fotos unserer Fahrzeuge finden Sie in der Galerie.

   Foto: Nils Vollmar

21-HLF10-1 Funkrufname
21- Löschzug 21 = Opladen
HLF- Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
10- Pumpenleistung 1.000 Liter/Minute bei 10 bar
   
Ausstattung  
Löschwassertank 600 Liter
Beladung zur Brandbekämpfung u.a. Schnellangriff
3 x 20 Liter Schaummittel
Beladung zur Technischen Hilfeleistung u.a. Hydraulisches Schneidgerät sowie Spreizer
Stromerzeuger

 

  Foto: Alexander Bach

21-HLF20-1 Funkrufname
21- Löschzug 21 = Opladen
HLF- Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug
20- Pumpenleistung 2.000 Liter/Minute bei 10 bar
   
Ausstattung  
Löschwassertank min. 1.200 Liter
Beladung zur Brandbekämpfung u.a. Schnellangriff
3 x 20 Liter Schaummittel
Beladung zur Technischen Hilfeleistung u.a. Hydraulisches Schneidgerät sowie Spreizer
Stromerzeuger


 

 

 

 

 

 

 


 Gerätewagen Logistik (GW-L 1)

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Foto: Alexander Bach

Der Gerätewagen Logistik (GW-L 1 bzw. GW-L 2) ist ein Fahrzeug zum Transport von Material, das zum Bewältigen verschiedener Einsatzlagen benötigt wird. Es ist in zwei Größen seit April 2005 genormt. Zwischenzeitlich wurde zur Anpassung an die Abgasbestimmungen und wegen einer besseren Achslastverteilung in der Norm eine Anpassung der Längen vorgenommen. Aufgaben des GW-L sind die Einsatzstellenversorgung mit Geräten und Materialien, die Beseitigung von Gefahrgut mit dem Modul „Gefahrgut“ und die Löschwasserversorgung mit dem Modul „Wasserversorgung“ (nur GW-L 2, Ersatz des Schlauchwagens 2000 mit Truppbesatzung).

Der Gerätewagen Logistik 1 besitzt ein handelsübliches Fahrgestell der Kraftfahrzeuggewichtsklasse „Leicht“ mit Straßenantrieb und möglichst Differentialsperre und eine Ladefläche mit Plane oder einem Kofferaufbau. Am Heck des Fahrzeuges muss eine Ladebordwand mit einer Mindestnutzlast von 750 Kilogramm vorhanden sein. Auf der Ladefläche müssen zudem mindestens vier Rollcontainer oder Gitterboxen transportiert werden können. Die Nutzlast des Fahrzeuges muss mindestens 2.000 kg betragen. Die Besatzung besteht entweder aus einem Trupp oder einer Staffel.


 

Sonderfahrzeuge für den CBRN-Einsatz
Begriffsbestimmung
Der Ausdruck CBRN ersetzt dabei die früher ausschließlich verwendete Formulierung ABC, in der das „A“ für die so genannten „atomaren Gefahren“ steht. Die nun verfeinerte Unterteilung der „A“-Gefahren in radiologische (R) und nukleare (N) Bedrohungen beschreibt die unterschiedlichen Ausbringungsarten einer radioaktiven Kontamination. „Nuklear“ bezeichnet dabei Kernwaffenexplosionen und deren Folgewirkungen sowie radioaktive Stoffe des nuklearen Kreislaufs; „radiologisch“ bezeichnet die weiteren Ausbringungsarten, vorrangig in Form einer radioaktiven Dispersionsvorrichtung (z.B.: „Schmutzige Bombe“).

Unter CBRN-Substanzen werden alle Substanzen (Stoffe, Zubereitungen, Erreger etc.) zusammengefasst, die geeignet sind, Menschen und die Umwelt zu schädigen. Vor allem im Bereich der chemischen Gefahrstoffe wird hier nicht zwischen klassischen „Kampfstoffen“ und Industriechemikalien unterschieden, da diese Unterscheidung allenfalls aus historischer Sicht sinnvoll ist. (BBK Bonn)


Die Bezeichnung “ABC-ErkKW“ bleibt trotz der Verwendung des Ausdrucks CBRN statt ABC als Eigenname des Fahrzeugs bestehen.

IMG 9817  Foto: Alexander Bach

Das Fahrzeug – ABC-ErkKW – ist zum Messen, Spüren und Melden radioaktiver und chemischer Kontaminationen und Quellen sowie dem Kennzeichnen und Überwachen kontaminierter Bereiche geeignet.

Die Besatzung besteht aus einem Team von vier Personen; zwei ausgebildete Teams pro Fahrzeug können wechselseitig eingesetzt werden. Für den persönlichen Schutz der Helfer werden Schutzmasken, Filter, Pressluftatmer und Chemikalienschutzanzüge mitgeführt. Markierungsmaterial zur Kennzeichnung von chemischen, biologischen und radioaktiven Kontaminationen rundet die Ausstattung ab. Die Ausstattung des Fahrzeugs ermöglicht außerdem Probenahmen als auch die Erfassung lokaler Wetterdaten. Der ABC-ErkKW verfügt weiter über die Voraussetzungen, eine Datenfernübertragung (DFÜ) zu realisieren. Mit ihr können jederzeit Daten vom Fahrzeug zur Abschnittsleitung Messen übermittelt werden. Die Kommunikation mit der Messleitkomponente (MLK) ist vorbereitet.


Dekontaminationslastkraftwagen Personen (Dekon-P)
ist ein deutsches Einsatzfahrzeug, welches für den Einsatz bei Gefahrstoffunfällen bzw. ABC-Einsätzen konzipiert ist. Seine Beladung dient der Einrichtung eines Dekontaminationsplatzes, auf dem Einsatzkräfte und Betroffene, die bei einem solchen Unfall mit gefährlichen Substanzen in Berührung gekommen sind, durch die Besatzung dekontaminiert werden können.

Der Dekon-P rückt oft im Gefahrstoffzug mit dem Gerätewagen Gefahrgut aus. Er kann nicht allein operieren, ist jedoch auch Bestandteil der ABC-Abwehrk
omponente des Katastrophenschutzes. Standort des Dekon-P ist die die Feuerwache Süd.

Foto: Nils Vollmar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Foto: Nils Vollmar

Hauptkomponenten der Beladung

  • 1 Duschzelt 15 m²
  • 1 Aufenthaltszelt 25 m²
  • 1 Stromerzeuger 8 kVA 
  • 1 elektrischer Wasserdurchlauferhitzer
  • 1 elektrisches Warmwasserheizgerät
  • 3 elektrische Kreiselpumpe 
  • 5 Saugschlauch C (verschiedene Längen)
  • 15 Schlauch D (verschiedene Längen)
  • 2 Wasserwanne 1000 l
  • 2 Wasserbehälter 1000 l
  • 1 Wasserbehälter 5000 l