Infoservice

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Für mehr Verständnis...

Geschrieben von Super User.

Jeder kennt sie: Situationen, die uns im Straßenverkehr ärgern . Mal sind es waghalsige Manöver, mal Missverständnisse oder kleinere Unaufmerksamkeiten. Nicht selten kommt es dabei zu Reibungen zwischen Lkw- und Pkw-Fahrern. Wir Initiatoren der Kampagne „Runter vom
Gas", das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), haben uns die Frage gestellt: Was ist das beste Mittel, um so lche Spannungen zu lösen?

Unsere Antwort:
Humor und Einblicke, die das gegenseitige Verständnis fördern. Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten wir deshalb Situationen, in denen Lkw- und Pkw-Fahrer oft unterschiedlicher Meinung sind.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen Ihnen


Alexander Dobrindt                                       Dr. Walter Eichendorf
Bundesminister für Verkehr und                     Präsident des Deutschen
digitale Infrastruktur                                     Verkehrssicherheitsrates e. V. (DVR)


Broschüre:

Für mehr Verständnis - Pkw - Lkw - Lkw - Pkw

 

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Rettungsgasse

Geschrieben von Sicherheitsprofi 4/2014.

Es gibt wohl kaum einen Stau auf einer Autobahn, in dem nicht auch mehrere Lkw festsitzen. Die Profis am Steuer sollten ein Vorbild für andere sein und sofort damit beginnen, die Rettungsgasse zu bilden. Lesen Sie hier noch einmal, worauf es ankommt.

Die Straßenverkehrsordnung regelt schon seit 1982 unmissverständlich, was zu geschehen hat, wenn sich ein Stau bildet: „Stockt der Verkehr auf Autobahnen oder Außerortsstraßen mit min­destens zwei Fahrstreifen für eine Richtung, so müssen die Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen eine Gasse bilden." (§11 Absatz 2 StVO). Man soll also nicht erst versuchen, eine Gasse zu bilden, wenn sich ein Rettungswagen nähert, sondern immer dann, wenn der Verkehr ins Stocken gerät. Denn wenn alles steht, kann ein Lkw nicht mehr rangieren, um aus dem Weg zu kommen. Deswegen ist auch wichtig, den Abstand bei stockendem Verkehr sofort zu vergrö­ßern, damit Platz zum Ausweichen bleibt.
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Sommerzeit ist Gewitterzeit

Geschrieben von Super User.

Viele Menschen fürchten sich vor Gewitter, und das mit gutem Grund. Wenn man sich bei Gewitter im Freien aufhält, ist nicht nur ein direkter Blitzschlag gefährlich. Sie befinden sich auch in Lebensgefahr, wenn die Spannung indirekt auf sie überspringt oder sich der Strom am Boden ausbreitet.

Die meisten Menschen haben Vorstellungen, was sie bei Gewitter tun oder lassen sollten. Dennoch kommt es immer wieder zu schweren Unfällen durch Blitzschlag.


Gewitter sind nur bedingt vorhersehbar. Aber wenn starke Gewitter angesagt sind, sollte die erste Maßnahme sein, Schutz suchen.

Wie Sie sich bei Gewitter verhalten sollten:

1. Aufenthalt in Gebäuden oder Fahrzeugen:
  • Wenn möglich, sollen sie ein festes, geschlossenes Gebäude oder ein Fahrzeug mit Metallkarosserie aufsuchen, diese wirken wie Faradaysche Käfige. Sie sollen diese während des Gewitters weder öffnen noch verlassen.  
  • Im Inneren sollen sie nichts berühren, vor allem keine Metallteile, sofern sie nicht sicher sein können, dass das Gebäude oder das Fahrzeug blitzgeschützt ist. Im Gebäude sollen sie also zum Beispiel keine Elektrogeräte oder Kabeltelefone benutzen und Abstand zu den Wänden halten. Im Fahrzeug sollen sie die Arme dicht am Körper halten und ebenfalls nichts berühren.
2. Aufenthalt im Freien, wenn weder ein Gebäude noch ein Fahrzeug in der Nähe ist:
  • Sie dürfen selbst nie der höchste Punkt in der Umgebung sein und müssen auch andere hohe Punkte meiden. Deshalb sollen sie von Bäumen, Masten, Antennen, Gittern und Metallzäunen mindestens zehn Meter Abstand halten. Auch von Gewässern sollen sie sich fernhalten.  
  • Im offenen Gelände sollen sie eine tief gelegene Stelle suchen, sich hinhocken, Beine und Füße eng beieinander halten und die Knie mit beiden Armen umfassen. Sie sollen sich keinesfalls auf den Boden legen oder mit den Händen abstützen. Zueinander sollen sie mindestens einen halben Meter Abstand halten und sich nicht gegenseitig berühren.
Wenn jemand einen Blitzschlag erlitten hat, dann können Sie ihn sofort danach ohne Gefahr berühren und Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen. Die erste ist der Notruf 112.